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Wir möchten ein besonderes Buchprojekt realisieren.

 

Ein Projekt, in dem wir mit Sterbenden ins Gespräch kommen. Um ihnen zuzuhören und ihnen die Gelegenheit zu geben, zurückzuschauen und etwas loszuwerden. Das kann vieles sein – Leichtes, Wildes und Fröhliches, aber auch Trauriges, Warnendes und Geraderückendes.

 

Wir glauben, dass am Ende eines jeden Lebens eine Perspektive wartet, die den Blick auf das Wesentliche schärft und von der wir, die wir uns mitten im Leben wähnen, sicher profitieren können. Einen Blick, der wachrütteln und einen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten kann.

 

Am Ende des Projektes soll daher ein Buch mit etwa 15 Kurzgeschichten und Illustrationen entstehen. Die Rechte an diesem Buch, also den gesamten Verkaufserlös, spenden wir zu 100 % dem Hospiz Jena.

 

Bitte helft uns, dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

 

 

Hier geht's zur CROWDFUNDING - PLATTFORM.

 

 

 


»Entschuldige bitte, bevor wir anfangen: Weißt du wann es endlich regnet? Ich muss es unbedingt wissen, denn ich warte sehr sehnsüchtig darauf. Vielleicht ist ja das Schicksal doch nicht so ein mieser Verräter und schenkt mir noch einen richtigen sommerlichen Platzregen, denn ganz ehrlich gesagt: Ich finde es total scheiße, dass ausgerechnet ich jetzt bald gehen muss! Ich habe echt nichts verbrochen, ich habe keinem etwas getan und doch kann niemand mehr etwas für mich tun. Wenn solch dunkle Gedankenwolken über meine Himmel donnern, fällt es mir unheimlich schwer, all das auszuhalten. Ich weiß schon eine ganze Weile, dass meine Lebenszeit ziemlich begrenzt ist, dass ich niemals meinen 30. Geburtstag feiern oder ein eigenes Kind in den Armen halten werde – doch auch wenn ich das wirklich zum Kotzen finde, hat all das auch eine sich immer mehr ausbreitende, sehr friedliche Seite, die meinen Blick scharf stellt. Ich bin dann sehr bei mir und schmunzle liebevoll darüber, wenn sich eine Freundin für zu dick hält oder eine andere über eine unfassbar banale Eigenart ihres Freundes echauffiert. Das sind oft so herrliche Problemchen, man kann diejenigen eigentlich nur beglückwünschen. Was für ein Quatsch, sich von externen Komplexen innerlich vergiften zu lassen … ist es auch Quatsch mitten im Sommer auf den Regen zu warten? Ich würde ihn so gern noch einmal riechen und mit ihm tanzen. Und unter uns: ich würde verdammt gern noch einmal so richtig knutschen, am besten mitten in einem Platzregen und trunken vor Glück an eine dunkle Hauswand gelehnt. Aber weißte was, falls das nicht mehr passiert, reicht mir auch eine Packung »Ben&Jerry‘s«, meine beste Freundin und eine neue Bachelor-Folge. Das Glück ist klein und wartet als Anhalter an jeder Straßenecke darauf mitgenommen zu werden! «

 

Friederike, 19 Jahre alt

 



»Ich erzähl Ihnen gern etwas von mir, schreiben Sie das in ihr Buch, kann ruhig jeder wissen, wie das so ist, wenn man am Ende angekommen aus dem Fenster auf sein Leben zurückblickt. Ich erinnere mich an die Zeit, als die Bäume auch im Sommer keine Blätter hatten. Wir waren so hungrig, wir aßen beinahe alles. In dieser Zeit war das halbe Pfund Zucker, das meine Mutter von jemanden geschenkt bekam, das wir versteckten, von dem wir nur zweimal eine Prise probierten und uns den Rest immer für den Tag aufheben wollten, an dem der Vater aus dem Krieg heimkehrt, dieses halbe Pfund war uns sehr viel wert! Sie machen sich keine Vorstellung wie meine gute Mutti mich ansah, als sie eines Tages entdeckte, dass ich beinahe alles heimlich aufgegessen hatte. Sie war sehr traurig, umarmte mich und fand dennoch Verständnis. Ich schäme mich bis heute dafür und denke bei jedem Löffel Zucker an sie und diesen Augenblick zurück.«

 

Käthe, 82 Jahre alt

 

 

 

 

 

 

 


»Kommen Sie her, junger Mann. Kommen Sie her und riechen Sie einfach mal mit mir aus dem Fenster. Wissen Sie, meine Nase ist bald 60 Jahre alt, aber im Grunde unbenutzt. Seit ich hier bin und weiß, dass meine Tage sehr bald zu Ende sind, benutze ich sie den ganzen Tag und rieche und rieche; alles hat sich seitdem verändert. Ich war ein Klassiker, ein Karrierist und Workaholic; ein Leben lang mit Vollgas auf der Überholspur, immer den Finger an der Lichthupe, raste ich von einem Ziel zum nächsten und frage mich heute, warum ich nicht einfach mal angehalten, mir ein bisschen die Gegend angesehen und etwas geschmeckt oder gerochen habe. Ich frage mich, warum ich immer so genervt reagierte, wenn jemand mit mir Zeit verbringen oder meine Kinder mit mir Versteck spielen wollten. Seit ich hier bin und meine Nase benutze, erscheinen mir die Dinge, um die ich kämpfte, Macht und Selbstverwirklichung zum Beispiel, plötzlich ohne Bedeutung. Ich frage daher, welche Spuren ich hinterlassen werde und ob außer Geld überhaupt irgendetwas übrigen bleiben wird von mir. Ich wünschte, ich hätte mir schon sehr viel eher Gedanken über das Sterben und den Tod gemacht und vermute, das Bewusstsein für die eigene Endlichkeit hätte jede Vorstellung, dass ich etwas zu verlieren hätte, in sich zusammenfallen lassen. Wahrscheinlich hätte ich dann heute nicht das quälende Gefühl in mir, zu wenig gelebt und geliebt und mich stattdessen zu viel gehetzt und gesorgt zu haben. Die Handvoll Tage, die mir jetzt noch bleiben, die werde in jedem Fall nutzen und genießen. Und jetzt lassen Sie uns bitte aufhören zu reden und einfach ein bisschen aus dem Fenster riechen.« Heinz, 59 Jahre alt


 

 

WIE FUNKTIONIERT CROWDFUNDING EIGENTLICH?

 

Du möchtest unser Projekt unterstützen und weißt nicht wie? Kein Problem, hier kommt eine kurze, ganz einfache Anleitung!

 

Schritt 1: Klicke auf unseren Projekt-Link

 

Schritt 2: Klicke auf »JETZT UNTERSTÜTZEN« und wähle dir dann entweder eine von vier Prämien aus oder gib einen freien Betrag ein, den du spenden möchtest. Möchtest du das Buch zum Projekt als Dank für deine Spende bekommen, wähle die Prämie ganz rechts für 30€.

 

Schritt 3: Klicke auf »ZUM WARENKORB«

 

Schritt 4: Klicke auf »ZUR KASSE«

 

Schritt 5: Du musst dich weder registrieren, noch anmelden – du kannst einfach die 3. Auswahl anklicken und als Gast unterstützen.

 

Schritt 6: Gib nun deinen Vor- und Nachnamen sowie deine Email-Adresse ein. 

 

Schritt 7: Wähle nun eine Zahlungsmethode aus – Lastschrift, Vorauskasse oder Kreditkarte und gib anschließend deine Adresse ein, damit wir dir später deine Prämie zuschicken können.

 

Schritt 8: Klicke auf »Jetzt zahlungspflichtig unterstützen«. 

 

Schritt 9: Gib nun deine Kontoinformationen ein und bestätige sie mit einem klick auf »ZAHLEN«.

 

FERTIG!!! Tausenddank für deine Unterstützung – wir freuen uns sehr und hoffen, dass es am Ende reicht, wir genug Geld einsammeln und das Projekt umsetzen dürfen. Crowdfunding funktioniert nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip: Kommt das Spendenziel nicht zusammen, erhält jeder Spender seinen Beitrag automatisch zurück.